Übersicht über die aktuelle Risikogebiete der EU

Seit Anfang Juli sind die Grenzen innerhalb der EU wieder geöffnet und die weltweite Reisewarnung wurde durch individuelle Reisehinweise ersetzt. Vor allem Spanien als das wohl beliebteste Urlaubsziel der Deutschen, konnte im Anschluss an die Lockerungen einen Zulauf an Touristen verbuchen. Mit der Folge, dass Festland und Balearen nun erneut als Risikogebiet ausgesprochen wurde. Aber auch weitere Europäische Länder wurden von dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Auswärtige Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat als Staaten mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit SARS-Cov-2 ausgewiesen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Risikogebiete innerhalb Europas.

  • Belgien, folgende Region:
    • Antwerpen (seit 5. August)
  • Bosnien und Herzegowina (seit 15. Juni)
  • Bulgarien – folgenden Verwaltungsbezirke („Oblaste“) (seit 7. August):
    • Blagoevgrad
    • Dobritch
    • Varna
  • Rumänien – die folgenden die Gebiete („Kreise“) gelten derzeit als Risikogebiete:
    • Argeș (seit 7. August)
    • Bacău (seit 12. August)
    • Bihor (seit 7. August)
    • Brăila (seit 12. August)
    • Brașov (seit 12. August)
    • București (seit 12. August)
    • Buzău (seit 7. August)
    • Dâmbovița (seit 12. August)
    • Galați (seit 12. August)
    • Gorj (seit 12. August)
    • Ilfov (seit 12. August)
    • Neamt (seit 7. August)
    • Prahova (seit 12. August)
    • Vâlcea (seit 20. August)
    • Vaslui (seit 12. August)
    • Vrancea (seit 12. August)
  • Russische Föderation (seit 15. Juni)
  • Serbien
  • Spanien (seit 14. August)
    • Festland Spanien
    • Balearen
  • Türkei
  • Ukraine (seit 15. Juni)

Einreisende und Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, unterliegen den Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländern. Außerdem gilt seit dem 8. August ein kostenloser, aber verpflichtender Test auf eine mögliche Corona-Infektion. Hierfür wurden nicht nur an Flughäfen und Bahnhöfen, sondern auch an weiteren gut erreichbaren Orten Testzentren errichten.

Die Reisewarnungen für Länder außerhalb Europas gelten weiterhin bis Ende des Monats. Für folgende Drittstaaten ist jedoch die Einreise ohne Einschränkungen seit dem 2. Juli wieder möglich.

  • Australien (mit Ausnahme des Bundesstaats Victoria)
  • China
  • Georgien
  • Kanada
  • Neuseeland
  • Südkorea
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay

Die Liste der Risikogebiete wird regelmäßig geprüft, sodass es auch zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Vor Reiseantritt und bis zu vierzehn Tage nach der Wiedereinreise sollte daher unbedingt geprüft werden, ob für das Urlaubsziel eine Reisewarnung ausgesprochen wurde.

Haben Sie noch Fragen? Dann kontaktieren Sie uns ganz einfach hier. Und wenn Sie zu spannenden und aktuellen Rechtsthemen nichts mehr verpassen möchten, dann können Sie hier unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

Foto by Bild von Gerd Altmann auf Pixabay